Game Review: Reviews für PC, Wii und Flash Games

Review Batman – Arkham Asylum

Der “Dark Knight” schlägt zu – und das mehrfach
Die Story von Batman – Arkham Asylum spielt sich an einem Abend ab. Batman, der zuvor den Joker (wieder mal) geschnappt hat, gerade im Arkham Asylum in einen riesig angelegten Hinterhalt. Doch neben dem Joker trifft Batman auf viele alte Bekannte. Ein Lauf gegen die Zeit beginnt, denn Joker hat ein Mutagen, dass tumbe henchmen zu wahren Killern werden lässt.

Batman – eine wahre Augen- und Ohrenfreude
Grafisch konnte mich Batman absolut überzeugen. Das Setting ist sehr dunkel gehalten, aber längst nicht so beklemmend wie z.B. Bioshock. Videos sagen mehr, als ich beschreiben kann, aber die Grafik- und Soundkulisse ist wirklich toll. Das Spiel zeigt das Arkham Asylum genau so, wie ich es mir immer vorgestellt hatte. Etwas morbide, geheimnisvoll, aber vor allem ganz Gotham-like.

Bruce rockt den Mob im Handumdrehen
Das einzige, was man Batman vorwerfen könnte ist der Schwierigkeitsgrad. Der ist zwar anspruchsvoll, insgesamt aber doch etwas zu einfach. Daran ist nicht zuletzt auch der Detektivmodus schuld. Durch diesen erhält Batman eine Art Röntgenblick, der ihm nicht nur verrät, wo sich Gegner befinden, er zeigt sämtliche Lüfttungsschächte, besondere Gegenstände und Geheimgänge. Das hat zur Folge, dass man einen Großteil des Spiels im Detektivmodus durchläuft und wenig von der Grafik des Spiels mitbekommt. Gerade in Gebäuden benötigt man den X-Ray Blick, um weiterzukommen – nicht immer ist ganz klar, durch welche Wand man gehen muss.
Ansonsten gestaltet sich das Gameplay aber sehr solide. Das Verprügeln der Henchman macht richtig Spaß und bietet dank Messer- und Elektroschocktyp auch einige Herausforderungen. Noch viel mehr Spaß bereitet allerdings das heimliche Schleichen mit anschließender stiller Beseitigung der Gegner. Problematisch ist allerdings, dass ein leises Vorgehen allerdings nie belohnt wird, da Joker seine Gefolgsleute darauf hinweist, fasst eine der Lakaien ausfällt.
Die Endgegner sind im Prinzip etwas zu einfach, einmal verstanden, wie der Hase läuft, lassen sich die Ungetüme relativ problemlos ausschalten.
Erwähnenswert sich auch die Alpträume, die Scarecrow Batman verpasst. Durch sein Alptraumgas durchlebt Batman seine größten Alpträume und muss Stück für Stück den Tod seiner Eltern aufarbeiten. Um aus dem Alptraum wieder zu entkommen muss Batman einen überdimensionierten Scarecrow mit dem Batsignal anstrahlen. Die Einlagen erinnerten mich etwas an Max Payne konnten spielerisch und vor allem grafisch sehr überzeugen.

Arkham Asylum – der Anstalt deiner Träume
Insgesamt ist Batman – Arkham Asylum ein durchweg gelungenes Spiel. Kleinere Schwächen, wie der Dauer-X-Ray oder die fehlenden wirklichen Höhepunkte, können einem sehr guten Insgesamturteil nichts mehr anhaben. Man merkt dem Spiel auch deutlich an, dass es sich an den Comics orientiert und nicht an den Filmen – ein deutliche Pluspunkt für die Entwickler.

Grafik: 90/100
Sound: 85/100
Gameplay: 90/100

Insgesamt 90/100

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