Supremacy 1914 Review
Supremacy 1914 ist ein strategisches Browserkriegspiel, bei dem man um die Vorherrschaft in Europa bzw. Asien im beginnenden 20. Jahrhundert kämpft. Inhaltlich lehnt sich das Spiel an den ersten Weltkrieg an, es gibt jedoch wesentlich mehr spielbare Länder und und Rollenverteilung ist nicht vorgegeben. Das heißt man kann durchaus mit Frankreich England erobern oder als Algerien Spanien. Optisch ist Supremacy 1914 dabei denkbar unspektakulär angelegt. Eine große Karte mit den ganzen Ländern, Infanteriedivisionen als kleine Männchen und eine etwas schönere Stadtansicht, in der man jedoch nicht viel mehr als bauen oder produzieren kann.
Die Strategie liegt bei Supremacy ganz klar im Vordergrund. Entsprechend langfristig ist das Spiel auch angelegt. Das verschieben einer Einheit oder der Angriff auf ein Territorium kann schon mal mehrere Stunden dauern. Während dieser Zeit muss man natürlich nicht am PC sein, Supremacy legt viel Wert auf langfristiges Spielen. Wer nur eine kurze Runde zocken will, wird hier keine Freude haben. Wer das PC Spiel Hearts of Iron kennt, kann sich Supremacy 1914 als Onlineversion des Spiel mit dem Hintergrund Erster Weltkrieg vorstellen.
Da alle Spieler prinzipiell gleich starten hängt es stark von der eigenen Position, den Freunden und Feinden ab, wie man sich entwickelt. Wer sich zu Beginn Freunde macht hat eine Grenze weniger zu bewachen. Daher ist bei Supremacy nicht nur strategisches Geschick, sondern auch diplomatisches Talent gefragt. Wer falsch kalkuliert oder sich an einem Gegner zu stark aufreibt wird schnell zum Opfer einer anderen Nation. Um den Laden am Laufen zu halten produziert jede Provinz bestimmte Rohstoffe, die man für verschiedene Dinge braucht. Nahrung wie Fisch oder Getreide für die Versorgung der Truppen, Stahl und Holz zum Ausbau der Städte, Öl, Gas und Kohle zur Versorgung. Da zu Beginn selten genug von allem produziert wird, um kein Minus zu machen, gibt es neben der Möglichkeit, mit Schiebereglern die Rohstoffe zu verwalten, auch den Markt, an dem Rohstoffe gehandelt werden können.
Gerade die strategische Tiefe und die recht anspruchslose Grafik machen das Spiel zu einem Pflichtspiel für Strategen. Supremacy 1914 ist natürlich kostenlos, wer allerdings in den Genuß von schnelleren Upgrades kommen möchte, muss sich die Spielwährung Goldmark verdienen. Diese kann entweder gekauft oder per Umfragen oder Ähnliches erworben werden. Man kann allerdings auch problemlos ohne Goldmark spielen.
Wer jetzt Lust bekommen hat, in die Fußstapfen von King George V. oder unserem Lieblingskaiser Willy zu treten, kann sich kostenlos für Supremacy 1914 beim Gamechannel anmelden.
Wertung:
Grafik: 3/10
Sound: 0/10
Spielspaß: 8/10
Multiplayer: 7/10
Hier schreibt Michael Nalazek Reviews für PC, Wii und Flash Games. Viel Spaß mit meinen Game Reviews.